Gerrit ter Horst

Beschreibe Deinen Blog in einem Satz!

Zeilensprünge nimmt an der nie enden wollenden Suche nach großartiger Literatur teil.

Was verpassen Menschen, die nicht lesen?

Sie verpassen die Gelegenheit, die wirklich große Literatur bietet: nach der Lektüre die Welt klarer zu sehen.

Liest Du Bücher zu Ende, die Dir nicht gefallen?

Meistens leider schon, obwohl das eigentlich eine Form der Selbstkasteiung ist. Doch der naive Mensch gibt die Möglichkeit nicht auf, dass sich ein schlechtes Buch doch noch auf den letzten Metern wendet. Manchmal gelingt das.

An welchen Autor würdest Du den Deutschen Buchpreis vergeben, der ihn noch nicht erhalten hat?

Es kann nur einen geben: Christian Kracht.

Warum nimmst Du an diesem Projekt teil?

Der Deutsche Buchpreis schafft eine ganze Menge Aufmerksamkeit für die Literatur, was ja zunächst jeder befürwortet. Die Frage ist jedoch, ob er das immer aus den richtigen Gründen tut. Deswegen lohnt es sich den Wettbewerb kritisch zu verfolgen: weil er tolle Romane hervorbringt, aber auch eine riesige Marketingmaschine ist, hinter der die Literatur verschwinden kann.

Gerrit ter Horst wurde 1990 in Essen geboren und lebt seit 2010 in Berlin. Er studiert derzeit Deutsche Literatur im Master an der Humboldt-Universität zu Berlin. Den Literaturblog »Zeilensprünge«, den er gemeinsam mit Tabitha van Hauten betreibt, gibt es seit 2015.

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